Wir melden uns dann am Freitag wieder und wünschen eine gute Nacht!
In sechs Tagen empfangen die Caps den HC Innsbruck in der neuro.io arena. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr.
Die Vienna Capitals unterliegen dem Milano Hockey Club mit 2:6.
Der 34-Jährige hütet nun wieder den Kasten.
Die Caps können den Puck nicht kontrollieren, Dal Colle fährt direkt vor den leeren Kasten und netzt ein.
Adam Reideborn macht für einen sechsten Feldspieler Platz.
Ein Schuss von Cuglietta aus der Halbdistanz ist kein Problem für den Schweden.
Der Stürmer lässt sich an die blaue Linie zurückfallen und bekommt den Puck. Den schießt er Berti per Onetimer in die Magengrube.
Die Partie ist etwas abgeflacht, viele Highlights gibt es nicht mehr. Als die Caps die Scheibe im Aufbau verlieren, geht es schnell Richtung Reideborn, der den Versuch von Caamano hält.
Lindner setzt den Puck aus kurzer Distanz an die Außenstange, er springt rüber zu Grégoire. Der Kanadier schießt die Scheibe hauchdünn an der linken, der anderen Stange vorbei.
Bourque kann mit seinem Blueliner nichts ausrichten und auch Kromp schafft es nicht, das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken.
Nachdem Reideborn einen Rebound geben muss und Houde nachschießt, bleibt die Scheibe im Verkehr stecken. Mit vereinten Kräften bereinigen die Capitals die Situation aber.
Heute haben 4.920 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Halle gefunden.
Die Gäste ziehen wieder weiter davon. Houde steht alleine vor Reideborn und bekommt die Scheibe perfekt serviert. Er lässt den Schweden aussteigen und trifft ins leere Tor.
Koschek zieht mit viel Tempo vor das gegnerische Gehäuse und visiert das lange Eck an, Berti fängt den Puck mit der Hand.
Einmal McKegg und zweimal Grant finden die ersten Möglichkeiten im dritten Drittel vor. Die Schüsse gehen daneben bzw. werden von Reideborn gehalten.
Der letzte Abschnitt hat begonnen.
Die Caps kämpfen sich nach Toren von Shane Gersich und Scott Kosmachuk bis auf das 2:3 heran, kurz vor der Pause bauen die Mailänder ihren Polster aber wieder auf zwei Treffer aus.
Der Kanadier bekommt die Scheibe aus dem linken Bullykreis aber nicht an Berti vorbei. 48 Sekunden im zweiten Drittel bleiben.
Peeters trifft das Außennetz, was aber erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist. Wenige Augenblicke später versucht es Bailen vergeblich aus der Halbdistanz.
Die Italiener bauen ihren Vorsprung wieder auf zwei Treffer aus. Chiodo nimmt den Puck nach einem Querpass von Grant volley und versenkt ihn hoch im Netz.
Die Caps gewinnen das Bully in der gegnerischen Zone und Lindner fackelt nicht lange. Berti ist zur Stelle. Kurz darauf trifft Komarek, der kaum Zeit hat, aus kurzer Distanz nicht das Tor.
Nach einem Abschluss von Bailen, der an Bert scheitert, kochen die Emotionen auf dem Eis einmal mehr hoch. Es ist eine sehr hitzige Partie. Aber wen wundert's?
Der junge Stürmer lenkt den Puck nach einem Querpass aus kurzer Distanz knapp über den Kasten bzw. ist Berti vielleicht noch dran. Die Caps sind offensiv sehr aktiv.
Diesmal zwingt Gersich Mailand-Goalie Berti mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis zu einer Parade. Spieler und Fans drängen auf den Ausgleich.
Der Kapitän der Caps fängt die Scheibe bei einem Angriff der Mailänder ab, dreht blitzschnell um, macht Meter und versucht es dann selbst. Berti kann den Puck nicht festhalten, ein Nachschuss kommt aber nicht zustande.
Die Wiener verteidigen mit vollem Körpereinsatz und schaffen es, in dieser Unterzahl ohne Gegentreffer zu bleiben.
Grégoire kassiert zwei Minuten für Beinstellen.
Den Wienern gelingt in Überzahl der Anschlusstreffer! Kosmachuk pfeffert die Scheibe per Onetimer aus dem Slot in die Maschen.
Frycklund wird für zwei Minuten für einen Stockschlag rausgeschickt.
Grégoire wird von Finoro umgecheckt und bleibt liegen, die Refs lassen die Partie aber einfach weiterlaufen. Beinahe erzielen die Mailänder in dieser Situation auch noch einen Treffer.
Da ist endlich der erste Treffer für die Caps! Bailen zieht von der blauen Linie ab, Gersich läuft perfekt in den Schuss und fälscht den Puck sehenswert ab.
Eine Möglichkeit durch Koschek versandet und die Mailänder laufen einen Konter. Reideborn hält den Abschluss auf das Eck von Madaschi ohne Probleme.
Komarek zieht bei einem Angriff mangels Anspielstationen selbst ab, der Puck wird abefälscht, aber Kosmachuk kann den Rebound nicht verwerten.
Es geht weiter.
Als die vier Referees für das zweite Drittel einlaufen, erfahren sie von den Fans einmal mehr, was diese über ihre Leistung denken.
Die ersten 20 Minuten - voll von (fragwürdigen) Strafen - sind vorbei. Die Mailänder führen mit 3:0, die Caps kommen nicht am Goalie der Gäste vorbei.
Beide Mannschaften sind wieder vollzählig.
Nun ist es Grégoire, der beinahe das 1:3 erzielt, als der dem Puck aus kurzer Distanz noch die entscheidende Richtung mitgibt. Berti lässt sich aber nicht überwinden. Im Gegenzug zeichnet sich Reideborn gegen Dal Colle aus.
Neun Sekunden später wandert auch Hannoun in die Kühlbox, er für einen Haken. Es geht fast zwei Minuten mit Vier-gegen-Vier weiter.
Der nächste Wiener wird ausgeschlossen, diesmal ist es Lilja für Halten vor dem eigenen Kasten.
Es ist nicht so, dass die Caps keine Chancen hätten - im Gegenteil. Gerade haben Antonitsch und Koschek das erste Tor auf dem Schläger, beide finden aber ihren Meister in Berti.
Die Caps kommen gegen Ende ihres Überzahlspiels nicht mehr in Formation, die Gäste sind wieder komplett.
Vey hat in der ersten Hälfte des Powerplays die beste Chance für die Wiener, scheitert aber aus kurzer Distanz.
Zweites Powerplay für die Caps. Culglietta setzt sich für einen Haken auf die Strafbank.
Vey spielt die Scheibe exakt in den Lauf von Koschek, der junge Stürmer fälscht die Scheibe im Fallen ab. Er bekommt sie aber nicht an Berti vorbei.
Diesmal halten sich die Wiener in Unterzahl schadlos.
Kosmachuk wird erneut ausgeschlossen, diesmal für Beinstellen. Die Fans lassen die Schiedsrichter ihre Unzufriedenheit spüren.
Ein paar Sekunden später treffen die Italiener erneut. Bei einem Konter hält Caamano seinen Schläger in einen Querpass von McLaughlin und jagt den Puck so unter die Latte.
Der Treffer zählt, die Gäste führen mit 2:0.
Die Gäste nutzen auch ihr zweites Powerplay, jedenfalls vermeintlich. Die Schiedsrichter prüfen, ob das Tor von Dal Colle, der einen Querpass verwertet, gültig ist.
Zur Empörung der Caps-Fans schicken die Schiedsrichter Kosmachuk für übertriebene Härte hinaus.
Madaschi hält seinen Schläger in einen Distanzschuss von Valentine, Reideborn ist zur Stelle. Auf der anderen Seite vergibt Kosmachuk aus kurzer Distanz.
... sie tun sich im Moment aber schwer, geordnet vor das gegnerische Tor zu kommen. Die Gäste greifen den puckführenden Spieler sofort an.
18 Sekunden vor Antonitschs Rückkehr nutzen die Italiener ihr Powerplay. Nach einem Schuss von Grant kann Reideborn die Scheibe nicht festhalten, Wallner kommt zu spät und Finoro verwertet den Rebound.
Jetzt müssen auch die Hausherren mit einem Spieler weniger auskommen: Antonitsch kassiert zwei Minuten für Beinstellen. Die Schiedsrichter treffen die Entscheidung nach einem Video-Review, bei dem sie die zuvor angegebenen fünf Minuten für einen Bandencheck auf zwei redzuieren. Zuvor zeigt Reideborn bei einem verdeckten Schuss von Albis seine erste Parade.
Die Gäste können sich mit Fortdauer der Unterzahl besser befreien und sind nun wieder vollzählig.
Der US-Amerikaner versucht es mit einem Schuss auf das kurze Eck, aber Mailand-Goalie Berti ist dran. Kurz darauf hämmert Vey die Scheibe knapp am Kasten vorbei.
Die Caps kommen zu ihrem ersten Powerplay. Dello hält Peeters bei einem Angriff regelwidrig und wird dafür in die Kühlbox geschickt.
Die Verteidiger Hackl und Bailen kommen zu den ersten Abschlüssen aus der Distanz, aber wirklich Gefahr strahlen sie damit nicht aus.
Die Partie in der gut gefüllten neuro.io arena hat begonnen!
#39 Adam Reideborn - #24 Simon Bourque, #92 Lorenz Lindner - #10 Shane Gersich, #67 Konstantin Komarek, #17 Scott Kosmachuk
Die Caps kommen auf das Eis. Besonders lautstark wird natürlich Konstantin Komarek begrüßt.
Der langjährige Schweden-Legionär, der im Sommer zu den Vienna Capitals gewechselt ist, kann heute endlich sein Debüt geben. Der 33-Jährige hatte die Saisonvorbereitung und die ersten vier Partien verletzungsbedingt verpasst und streift nun zum ersten Mal das Caps-Trikot über. Benjamin Lanzinger hingegen verletzte sich gestern und fällt vorerst mit einer Unterkörperverletzung aus. Weiterhin ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Sebastian Wraneschitz, Marco Richter und Nelson Nogier. Adam Reideborn kehrt nach seiner gestrigen Pause wieder als Starting Goalie auf das Eis zurück.
Die Erfolgsquote der Wiener im Überzahlspiel bleibt auch nach der gestrigen Partie, in der Benjamin Lanzinger im Powerplay traf, die beste der Liga. Die Caps verwerteten sieben ihrer elf Überzahlsituationen, das entspricht weiterhin enorm starken 63,64 Prozent. Die Mailänder liegen in dieser Wertung mit 21,43 Prozent auf Rang sechs.
Alle Partien mit Caps-Beteiligung endeten mit nur einem Treffer Unterschied, drei davon in irgendeiner Form mit einem 3:2 bzw. 2:3. Die Partie gegen Innsbruck sticht mit einem Endstand von 5:4 für die Wiener heraus. Die bisherigen Ergebnisse der Mailänder lauten: 3:1 gegen Innsbruck, 4:0 gegen Linz, 5:4 gegen die Pioneers Vorarlberg und zuletzt 0:3 gegen Budapest.
Vier Spiele bestritten die Caps in der neuen Saison und nach diesen stehen sechs Zähler zu Buche. Das bislang einzige Heimspiel - am Mittwoch - gewannen sie mit 3:2 im Shootout gegen Fehervar. Unsere Gäste waren vor der gestrigen Niederlage ungeschlagen, sie halten nach ebenfalls vier Partien bei neun Punkten und sind aktuell Tabellenzweiter.
Erst gestern traten die Wiener auswärts beim Meister aus Graz an und holten bei der 2:3-Overtime-Niederlage einen Punkt. Auch die Mailänder waren zuletzt vor 24 Stunden im Einsatz. Beim Gastspiel in Budapest (0:3) gab es für die Italiener erstmals keinen Zähler. Es war überhaupt das erste Spiel, das sie nicht gewinnen konnten.
Unsere Vienna Capitals bekommen es heute mit dem Milano Hockey Club, dem Liga-Neuzugang zu tun. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr.