Während sich die Caps für die Ehrenrunde bereit machen und die Fans in der Halle ihr Gesangstalent beweisen, wünschen wir einstweilen eine gute Nacht. Bis Sonntag!
Die Wiener müssen in zwei Tagen beim VSV, der Mailand soeben mit 7:2 geschlagen hat, antreten. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr, die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Vor dem nächsten Heimspiel am 11. Oktober gegen den HC Pustertal (16 Uhr) steht eine weitere Auswärtspartie in Budapest (9. Oktober, 18:30 Uhr) auf dem Programm.
Die gut gelaunten Fans, die gerade "Sweet Caroline" singen, wählen Jérémy Grégoire zum besten Spieler der Partie. Auf Platz zwei folgt Adam Reideborn, Dritter wird Jakob Lilja.
Die Caps gewinnen mit 4:0 gegen den HC Innsbruck und jubeln damit über das erste Shuout in dieser Saison! Für Goalie Adam Reideborn ist es das zweite im Caps-Dress, allerdings das erste in einem Pflichtspiel.
Der sichere Rückhalt der Wiener macht eine Chance von Richards zunichte. Es ist noch etwas mehr als eine Minute zu spielen und die Fans feiern bereits ausgelassen.
Da ist der Empty Netter, es ist der erste in dieser Saison für die Wiener. Nachdem ein Caps-Spieler einen Schuss blockt, landet der Puck bei Lilja, der aus dem Mitteldrittel einschießen kann. Auch für den Schweden ist das der Doppelpack.
Nach dem Bullygewinn zieht Messner direkt aus der Distanz ab, Reideborn packt die Fanghand aus.
Harvey macht 3:25 Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler Platz.
Noch spürt man das aber nicht, beide Teams machen vor den Augen von 3.890 Fans weiter wie bisher.
... auf der falschen Seite. Schnetzer versucht es mit einem Distanzschuss, Kosmachuk kommt einen Schritt zu spät, um noch entscheidend eingreifen und den Puck auf die richtige Seite lenken zu können.
Nun ist es Owre, der aus kurzer Distanz fast verkürzt, aber Reideborn kann sich einmal mehr auszeichnen und hält seinen Kasten mit einem spektakulär aussehenden Save sauber.
Der Kanadier zieht ansatzlos von der blauen Linie ab, die Scheibe prallt von der Bande zurück, aber Harvey fängt den Rebound. Im Gegenzug hat Kernberger das 1:3 aus Sicht der Innsbrucker auf dem Schläger, er trifft aber das leere Tor von Reideborn nicht.
Harvey gibt nach einem Schuss von Antonitsch den Rebound und muss sich ziemlich strecken, als Zach-Kiesling den Nachschuss verwandeln möchte. Mit einem halben Spagat schafft es der Goalie aber noch, den Puck wegzukicken.
Die Hausherren halten sich shorthanded erneut schadlos.
Die Innsbrucker zeigen sich sehr bemüht im Powerplay, sie kommen durch Benker beinahe zu ihrem ersten Torerfolg. Der Schwede setzt den Puck aus kurzer Distanz um Millimeter an der Stange vorbei.
Antonitsch muss wegen eines hohen Stock hinaus.
Macht nichts, dass die Caps vorhin nicht im Powerplay getroffen haben, jetzt tun sie es eh wieder. 😊 Grégoire schummelt die Scheibe aus kurzer Distanz zwischen Harvey und der Scheibe über die Linie, indem er seinen eigenen Rebound nutzt. Es ist der zweite Treffer für den Kanadier heute.
Die Donaustädter dürfen es aber gleich noch einmal mit einem Mann mehr probieren. Messner bekommt zwei Minuten für Beinstellen.
Diesmal schlagen die Wiener nicht in Überzahl zu, es bleibt beim 2:0.
Zweimal Bailen, der seinen Meister in Harvey findet, einmal Gersich, der die Scheibe per Onetimer am Tor vorbeihämmert, und zuletzt Lilja, der ebenfalls am Goalie der Innsbrucker scheitert, sorgen dafür, dass die Innsbrucker in der Defensive viel zu tun haben.
Schlägt das Caps-Powerplay wieder zu? Macierzynski setzt sich jedenfalls für Halten auf die Strafbank.
Die Mannschaften jagen wieder dem Puck hinterher.
Der Mittelabschnitt endet torlos, die Caps führen weiterhin mit 2:0.
Ein misslungener Querpass der Caps führt dazu, dass der Puck in Spielerbank der Wiener fliegt und Head-Coach Mike Stewart ausweichen muss.
Kurz vor der Rückkehr von Bourque hat Macierzynski den halbleeren Kasten vor sich, er schießt aus kürzester Distanz aber doch sehr deutlich daneben. Die Caps sind also wieder komplett.
Der 34-Jährige schnappt sich den leicht hochfliegenden Puck nach einem Versuch von Richards aus dem zentralen Slot. Die Caps konnten sich bislang nicht befreien.
Es gibt die erste Strafe in diesem Abschnitt: Bourque muss wegen eines Stockschlags in der Kühlbox Platz nehmen. Mit Ausspruch des Ausschlusses kehrt Innsbruck-Verteidiger Messner übrigens wieder zurück, er kann also weitermachen.
Die erste hat Hackl für die Caps, der mit nach vorne kommt, aber aus spitzem Winkel an Harvey scheitert. Dann geht es schnell in die andere Richtung, Witting fälscht einen Schuss perfekt ab, trifft Reideborn aber nur an der Maske. Der Schwede im Kasten der Caps ist Sekunden später auch gegen Wichers gefragt, der den Nachschuss verwerten möchte.
Die Innsbrucker kontern sich vor den Kasten unserer #39, Scherbak zieht nach innen und schließt aus dem Slot. Reideborn freezt das Spielgerät ohne Mühe.
Die Caps bleiben nach einem von Bailen initiierten Angriff mit etwas Glück an der Scheibe, die über Umwege bei Komarek landet. Der Stürmer verzögert geschickt, Harvey gibt ihm viel Platz, doch Komarek verzieht und der Puck fliegt über das Kreuzeck.
Der Erstlinien-Verteidiger der Gäste verletzt sich, als er im Gesicht vom Puck getroffen wird, und kann offenbar nicht weitermachen, denn er verschwindet mit schmerzverzerrtem Gesicht in Richtung Kabine. Die Partie geht nach einer kurzen Unterbrechung weiter.
Der Kanadier hat auf der rechten Seite etwas Platz und frei Sicht, doch die hat Harvey auch. Der Goalie ist beim Abschluss daher zur Stelle.
Nachdem es bis dato keine Unterbrechung gegeben hat, mussten Vey und Scherbak lange auf der Strafbank zusehen. Jetzt können die beiden wieder mitwirken.
Peeters schnappt sich die Scheibe direkt vor dem gegnerischen Kasten und zieht sofort aus der Drehung ab, er schlenzt sie aber knapp am langen Eck vorbei.
Mittlerweile haben auch die Gäste besser in die Partie gefunden. Sie haben in den ersten vier Minuten des zweiten Drittels gefühlt so viel Puckbesitz wie im gesamten ersten. Viel Offensive können sie dennoch nicht erzeugen.
Schnetzer, Bailen und Gersich haben alle in den ersten Sekunden mehr oder weniger gute Halbchancen, gefährlicher wird es für Reideborn. Der Schuss von Macierzynski ist trotzdem kein großes Problem für den Schweden.
Das Spiel geht weiter! Vey und Scherbak sitzen noch 1:20 Minuten in der Kühlbox.
Den Caps gelingt ein starkes erstes Drittel, sie führen nach 20 Minuten nach Überzahl-Toren von Jérémy Grégoire und Jakob Lilja mit 2:0.
Die Refs sehen ein Beinstellen von Vey und bei Scherbak ein unsportliches Verhalten, also eine Schwalbe.
Die Gäste tun sich bislang richtig schwer, aber wir wollen darüber nicht traurig sein. 😉
Diesmal brauchen die Caps nicht einmal eine Minute für ihren Powerplay-Treffer. Bailen haut aus der Distanz drauf, Lilja fälscht den Puck, der sehr wuchtig kommt, perfekt und unhaltbar unter die Latte ab. Der Torschütze zum 2:0 hatte zuvor schon eine gute Chance, genauso wie Gersich.
Jetzt schicken die Schiedsrichter Bär wegen übertriebener Härte in die Kühlbox.
Die Caps bekommen gleich ein weiteres Powerplay zugesprochen, Reideborn hat seinen Kasten schon verlassen.
Die Tiroler finden zwar schnell in ihre Powerplay-Formation und stellen sich auf, die Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist jedoch mäßig. Die beste Möglichkeit hat Lindner aus der Halbdistanz, Reideborn packt zu.
Auch die Caps müssen jetzt mit einem Spieler weniger auskommen: Kromp kassiert zwei Minuten für Beinstellen.
23 Sekunden vor Ablauf schlägt das beste Powerplay-Team der Liga in Überzahl zu! Grégoire lenkt die Scheibe nach einem Querpass von Vey aus kurzer Distanz durch die Beine von Harvey über die Linie.
Der Goalie der Gäste fischt die Scheibe nach einem Schuss von Kosmachuk mit der Fanghand herunter. Den Caps bleiben noch 1:16 Minuten in Überzahl.
Es gibt den ersten Ausschluss in dieser Partie. Innsbrucks Lindner holt sich zwei Minuten für übertriebene Härte gegen Grégoire ab. Erstes Powerplay für die Caps!
Bär hämmert den Puck bei einer der wenigen Chancen der Gäste am Kasten vorbei, auf der anderen Seite pariert Harvey gegen Peeters, der das kurze Eck ins Visier nimmt.
Nachdem zunächst alle einen tollen Querpass durch den Slot von Bailen verpassen, bekommen die Caps eine zweite Chance. Vey bringt die Scheibe aus der Distanz vor das Tor, Grégoire probiert es mit der Deflection. Sowohl der Puck als auch der Schläger sind dabei sehr hoch, aber Harvey ist ohnehin aufmerksam.
Wieder kommt ein Blueliner von Lindner, jetzt hält Koschek seinen Schläger in den Schuss. Die Pads von Harvey verhindern allerdings den Einschlag.
Der Defender versucht es nach einem Vorstoß von Grégoire erneut aus der Distanz, diesmal geht der Puck knapp am Kasten vorbei. Die Caps versuchen, das Tempo anzuziehen.
Die nächste Offensiv-Aktion gehört den Gästen, Reideborn bleibt aber gegen Davis der Sieger.
Nachdem sich Kosmachuk im gegnerischen Drittel durchsetzt, geht die Scheibe zurück an die blaue Linie zu Lindner. Der Verteidiger fackelt nicht lange, Innsbruck-Goalie Harvey ist erstmals zur Stelle.
Und los geht's!
#39 Adam Reideborn - #22 Ramón Schnetzer, #7 Nick Bailen - #15 Jakob Lilja, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire
Wie immer werden die Hausherren mit viel Applaus willkommen geheißen. Die neuro.io arena ist sehr gut gefüllt, einige Fans tragen anlässlich der Caps Wiesn eine Lederhose oder ein Dirndl. Auch Capitano ist passend gekleidet.
Bei Verteidiger Raphael Wolf wurde kurzfristig eine Oberkörperverletzung diagnostiziert, er wird den Caps - beginnend mit heute - auf unbestimmte Zeit fehlen. Benjamin Lanzinger, Nelson Nogier, Marco Richter und Sebastian Wraneschitz können verletzungsbedingt weiterhin nicht mitwirken. Ansonsten gibt es in Linie 3 und 4 sowie bei den Verteidiger-Paaren eine kleine Umstellung gegenüber der letzten Partie gegen Mailand. Adam Reideborn beginnt im Tor.
Die Wiener gewannen die letzten neun Aufeinandertreffen mit den Haien und gaben dabei keinen einzigen Punkt ab. Diese Serie reicht bis in den Oktober 2024 zurück. Das kumulierte Torverhältnis beträgt 48:16. In den letzten drei Duellen erzielten die Caps gegen die Haie jeweils exakt fünf Tore.
Während die Caps am Mittwoch spielfrei hatten, waren die Tiroler daheim gegen die Pioneers Vorarlberg gefordert. Die Haie setzten sich knapp mit 5:4 durch. Heute bestreiten sie erst ihre zweite Partie in der Fremde. Das bislang einzige Auswärtsspiel gewannen die Innsbrucker mit 3:2 im Shootout in Salzburg.
Apropos Powerplay: Die Wiener legen in dieser Saison weiterhin ein starkes Überzahlspiel an den Tag, sie nutzten bislang acht ihrer 15 Powerplays für einen Treffer. Das ergibt eine Erfolgsquote von 53,33 Prozent. Die der Haie liegt bei 25 Prozent.
In der laufenden Spielzeit bekamen es die Caps bereits einmal mit den Haien zu tun. Das erste Duell wurde am 19. September in Innsbruck ausgetragen. Der 5:4-Erfolg der Wiener war gleichzeitig ihr erster Sieg in dieser Saison. Matchwinner Shane Gersich erzielte einen Hattrick, auch Linden Vey und Jérémy Grégoire trugen sich damals in die Torschützenliste ein. Vier der fünf Treffer erzielten die Donaustädter in Überzahl.
Die Caps bestritten bislang fünf Partien in nur neun Tagen und legten dabei viele Kilometer zurück. Auch zwei back-to-back-Spiele waren bereits dabei. Nach diesen ersten fünf Matches (zwei Siege, drei Niederlagen) haben die Donaustädter sechs Zähler auf dem Konto. Unsere Gäste aus Innsbruck absolvierten bereits sechs Partien (drei Siege, drei Niederlagen) und liegen mit acht Punkten in der Tabelle zwei Ränge vor den zehnplatzierten Capitals.
Heute treffen unsere Vienna Capitals - bereits zum zweiten Mal in dieser noch jungen Saison - auf den HC Innsbruck. Los geht's um 19:15 Uhr.