Wir wünschen euch noch einen schönen Abend, bis Freitag!
In zwei Tagen bekommen es die Caps im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs mit Fehervar zu tun. Los geht es um 19:15 Uhr.
Die Caps kommen durch die Niederlage diesbezüglich natürlich nicht voran, aber auch Fehervar verliert in der regulären Spielzeit.
Die Caps unterliegen dem Tabellenzweiten aus Graz trotz 2:0-Führung mit 2:5.
Jetzt treffen die Gäste in den leeren Kasten. Die Caps verlieren den Puck im eigenen Drittel, Schiechl fährt auf das Tor zu. Obwohl Bourque blitzschnell hinten ist und alles versucht, schnürt der Grazer seinen Doppelpack.
Den Caps gelingt in Überzahl kein Treffer. Sie nehmen 1:17 Minuten vor dem Ende ihr Time-Out. Wraneschitz bleibt auf der Spielerbank.
Die Caps verlieren den Puck in der eigenen Zone, Currie schießt die Scheibe hauchdünn am leeren Gehäuse vorbei.
Wraneschitz fährt hinaus, die Caps haben damit rund eine Minute zwei Spieler mehr auf dem Eis.
Der Kanadier steht praktisch alleine vor dem halbleeren Kasten, möchte es aber besonders schön machen und legt noch einmal ab. Leider steht dort niemand.
3:17 Minuten vor dem Ende gibt es einen Ausschluss gegen die Gäste, weil Hora dem durchbrechenden Bourque das Bein stellt. Die Caps haben Powerplay.
Die Scheibe springt von hinter dem Tor von Lagacé wieder nach vorne zu Hackl, der zwar gut steht, die Chance aber nicht nutzen kann.
Dieses Powerplay der 99ers ist nicht sehr überzeugend, die Wiener sind wieder komplett. Kurz vor Veys Rückkehr hat Souch in Unterzahl sogar die Chance auf den Anschlusstreffer, er scheitert jedoch an Lagacé.
Die Grazer stellen sich zwar auf, die Caps lassen allerdings nichts zu.
Die Schiedsrichter schicken Vey für einen Stockschlag in die Kühlbox. Die Wiener sind damit zum ersten Mal an diesem Abend in Unterzahl.
Die Gäste fahren einen Zwei-auf-Eins-Konter, Kainz fährt mit der Scheibe um den Kasten und bedient Feldner, der aus dem Slot einschiebt.
Einige Sekunden später findet Schiechl von der linken Seite kein Vorbeikommen an Wraneschitz.
Ein Distanzschuss von Hora schickt sich an, gefährlich zu werden, da Wraneschitz die Sicht verstellt ist. Der 23-Jährige meistert die Situation souverän, obwohl vor ihm eben viel Verkehr herrscht.
Was sollen wir schreiben? Das Spiel wird nun einmal nicht als eines mit vielen Chancen in die Geschichtsbücher eingehen. Auch im Moment geht es hin und her, Torschüsse sind absolute Mangelware.
Gazzola fährt auf der rechten Seite auf den Kasten zu, der Keeper der 99ers greift zwar mit der Fanghand hin, erwischt aber den Puck nicht. Dieser wird dennoch vom Handschuh zur Seite abgewehrt, die Grazer lassen den Rebound nicht zu.
Holzer trifft aus der Distanz die Außenstange, auf der anderen Seite taucht Souch alleine vor Lagacé auf. Der beste Torschütze der Caps bekommt die Scheibe aber nicht über die Linie.
Der Puck ist wieder im Spiel.
Die Spieler sind bereits wieder auf dem Gefrorenen unterwegs.
Die Steirer drehen die Partie in diesem Abschnitt und nehmen eine 3:2-Führung mit in die zweite Pause.
Die 99ers gehen zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Schiechl profitiert von einer kurzzeitig herrenlosen Scheibe in der Rundung, fährt hinter dem Tor vorbei und bezwingt Wraneschitz am kurzen Eck.
Spielfluss mag derzeit nicht wirklich aufkommen. Die Schiedsrichter pfeifen immer wieder ab.
Wraneschitz kickt die Scheibe nach einer Hereingabe von Huber rechtzeitig weg, damit Currie nicht mehr herankommt.
Zunächst pariert der Goalie gegen Collins aus kurzer Distanz, kurz darauf muss er erneut einen starken Save auspacken.
7.022 Fans lassen sich die Partie gegen Graz nicht entgehen. Und das, obwohl ORF Sport + live überträgt.
Gazzola legt die Scheibe vor dem Kasten für seinen Verteidiger-Kollegen Hackl quer, der Österreicher kann den Pass aber nicht verwerten.
Die Schiedsrichter bestätigen den Treffer, die Grazer gleichen aus. Interessanterweise bekommen die Caps für die fehlgeschlagene Challenge aber keine Strafe.
Die Caps lassen den Treffer überprüfen.
Conley spielt die Scheibe aus der Distanz und der Drehung in Richtung Tor, Haudum fälscht den Puck halbhoch aus spitzem Winkel in die Maschen ab.
Es ist das erste Mal in diesem Abschnitt, dass die Caps gefährlich werden, dann aber so richtig. Vey legt nach hinten auf Gazzola ab und der Verteidiger lässt sich die Gelegenheit der freien Schussbahn nicht nehmen. Der Puck knallt an die Latte.
Vela hält seinen Schläger in einen Querpass, erwischt den Puck aber nicht richtig. Unser Goalie deckt das Eck ab, muss aber nicht eingreifen.
Es ist wieder an der Zeit, Meinungen auszutauschen, diesmal ist Antonitsch mittendrinnen statt nur dabei. Das Rudel beim Tor löst sich nach einigen Sekunden aber auf.
Zwar schießen die Grazer auf den Kasten von Wraneschitz, die Schüsse sind aktuell allerdings sehr ungenau und verfehlen ihr Ziel allesamt doch recht deutlich.
Auch das zweite Drittel beeindruckt bislang nicht mit hochkarätigen Möglichkeiten, das Geschehen auf dem Eis ist im Vergleich zu vor der Pause mehr oder weniger dasselbe.
Die Mannschaften jagen wieder dem Puck hinterher!
In rund zwei Minuten geht es weiter.
Die Caps zeigen sich in den ersten 20 Minuten wahnsinnig effizient: Von drei Torschüssen, die laut offizieller Statistik zu Buche stehen, waren zwei erfolgreich. Die Hausherren führen mit 2:1.
Duquette kann den Puck hinter dem eigenen Kasten nicht sichern, die Grazer bringen die Scheibe aus spitzem Winkel auf das Tor. Wraneschitz ist aber gegen Ganahl auf dem Posten.
So aufregend die letzten fünf bis sieben Minuten waren, so ereignislos sind die aktuellen. Chancen kann sich nun kein Team herausspielen.
Die Caps sind schon seit ein paar Minuten besser im Spiel - und das nicht nur wegen der beiden Tore. Sie können sehr gut mit den Gästen mithalten, auch wenn diese die Scheibe mehrheitlich behaupten.
Die Gäste brauchen jetzt nicht lange für den Anschlusstreffer. Conley wird mit einem langen Pass in Szene gesetzt, er kann alleine auf Wraneschitz zulaufen. Zunächst macht es den Anschein, als ob der Wiener Keeper den flachen Schuss pariert hätte, dann rutscht ihm der Puck aber durch die Beine.
Die Caps legen nach - und das im Powerplay, nachdem die Grazer kurz davor mit einem Mann zu viel unterwegs sind! Souch passt die Scheibe zurück an die blaue Linie zu Bourque, der abzieht. Wie in Linz springt die Scheibe von der Bande hinter dem Kasten zurück, wie in Linz ist Franklin zur Stelle. Der Kanadier befördert den Puck zum 2:0 über die Linie.
Es gibt einen Doppelausschluss, da sich nun Grégoire und Holzer miteinander anlegen. Beide kassieren jeweils zwei Minuten für übertriebene Härte.
Koschek streckt sich mächtig, um einen Pass an der zweiten Stange zu erreichen, er schafft es aber. Der Winkel ist schon spitz, Graz-Goalie Lagacé macht trotzdem nicht den sichersten Eindruck.
Grégoire steht gleich wieder im Mittelpunkt, als er neben den Spielerbänken verbal und im Anschluss physisch mit Kotkansalo zusammenstößt. Die beiden Streithähne werden aber schnell getrennt.
Die Caps gehen praktisch mit ihrem ersten Torschuss in Führung! Gazzola schießt aus der Distanz, der Puck springt in Richtung langes Eck, wo Grégoire steht und den Schläger reinhält.
Die Caps spielen sich vor den gegnerischen Kasten, Gazzolas Abschluss aus dem Rückraum wird aber geblockt. Im Gegenzug zeigt Wraneschitz gegen Huber sein Können, als er dessen Versuch aus kurzer Distanz reflexartig pariert. Huber ärgert sich sichtlich über die vertane Möglichkeit.
Ein langer Pass erreicht Kainz, doch der ehemalige Caps-Stürmer wird beim Abschluss noch entscheidend von Kallen gestört, sodass der Puck deutlich am Gehäuse von Wraneschitz vorbeigeht.
Die ersten Minuten verlaufen relativ ruhig, die 99ers kommen etwas besser aus der Kabine. Abgesehen von den beiden Schüssen in der ersten Minute bringen sie die Scheibe jedoch nicht auf das Tor.
Die Gäste machen das Spiel über die rechte Seite schnell, Conley schießt aus dem Bullykreis. Wraneschitz pariert und der Rebound kommt zu Huber, erneut ist der 23-jährige Goalie zur Stelle.
Das Spiel hat begonnen!
#30 Sebastian Wraneschitz - #5 Dominic Hackl, #13 Randy Gazzola - #44 Carter Souch, #9 Leon Wallner, #61 Zane Franklin
Die Caps werden von den vielen Fans in der STEFFL Arena begrüßt. Goalie Sebastian Wraneschitz läuft zuerst ein, Kapitän Linden Vey zuletzt.
Abgesehen davon, dass Lukas Zach-Kiesling wieder zurückkehrt, ist die Aufstellung im Vergleich zum Spiel in Linz unverändert. Auch Sebastian Wraneschitz startet wieder im Tor. Senna Peeters, Scott Kosmachuk, Nelson Nogier, Marco Richter und Erik Kirchschläger fehlen weiterhin verletzungsbedingt.
Die Caps sind in der laufenden Saison der win2day ICE Hockey League gegen die Grazer noch ohne Erfolg. Auf ein 1:3 in Wien im Oktober folgten auswärts eine 1:3- sowie eine 0:4-Niederlage im Dezember bzw. Jänner.
Die Caps gewannen seit der Amtsübernahme von Head-Coach Kevin Constantine zehn ihrer 13 Heimspiele, 2026 punkteten sie sogar in jeder Partie auf eigenem Eis. Nur gegen die Black Wings Linz konnten die Wiener in diesem Jahr in der STEFFL Arena nicht gewinnen (2:3 nach Overtime). Heute können sich die Kagraner jedenfalls wieder auf lautstarke Unterstützung freuen, mehr als 6.000 Fans werden erwartet.
Unsere heutigen Gäste rangieren aktuell auf dem zweiten Tabellenrang, auf Leader KAC fehlt nur ein Punkt. Die Steirer sind das aktuell formstärkste Team, sie gewannen fünf ihrer letzten sechs Partien. Zuletzt verwandelten die 99ers gegen Klagenfurt einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Sieg.
Am Freitag haben sich die Donaustädter mit einem 4:1-Erfolg in Linz endgültig für die Pre-Playoffs qualifiziert. Jetzt geht es noch darum, sich den Heimvorteil in der "Best-of-three"-Serie, die am 4. März beginnt, zu sichern. Holen die Caps heute mindestens einen Punkt und gewinnt Fehervar das Parallelspiel gegen Salzburg nicht, ist auch dieses Ziel erreicht.
Unsere Vienna Capitals treffen im drittletzten Spiel des Grunddurchgangs der win2day ICE Hockey League auf die Graz99ers. In der fast ausverkauften STEFFL Arena geht es um 19:15 Uhr los.