Ob die Wiener zum ersten Mal seit 2023 wieder ins Viertelfinale einziehen, wird sich also in zwei Tagen zeigen. Wir sehen uns am Sonntag in der STEFFL Arena, die Partie beginnt um 17:30 Uhr. Bis dahin wünschen wir euch ein angenehmes Wochenende.
Die Caps verlieren in Szekesfehervar mit 3:7. Damit wird es am Sonntag in Wien ein Entscheidungsspiel um den Einzug in das Viertelfinale geben.
Hier wird nicht mehr viel passieren, die Caps sehnen sich das Ende herbei.
Die Emotionen kochen in der Rundung hinter dem Kasten über. Grégoire kassiert gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen für übertriebene Härte und eine Zehn-Minuten-Strafe, für ihn ist das Spiel also ebenfalls beendet.
Lindner, der die Strafe für Bourque abgesessen hat, ist wieder zurück.
Hier ist der zweite Treffer im fünfminütigen Fehervar-Powerplay. Diesmal netzt Nemeth nach einem langen Pass von Campbell ein.
Vey kommt shorthanded vor den Kasten, Reijola wehrt den Puck zur Seite ab. Davor arbeitet Hults gut gegen Kuralt zurück und kann einen Abschluss unterbinden. Fehervar hat das Tempo etwas zurückgeschraubt, die Caps haben trotzdem kaum Zugriff auf das Spiel.
Sechs Sekunden vergehen, bis Gerlach den Puck ebenfalls halbhoch im langen Eck versenkt.
Jetzt wird es noch schlimmer... Bourque bekommt fünf Minuten plus eine Spieldauerstrafe für einen Check gegen den Kopf von Nemeth.
Unglaublich, die Ungarn schreiben auch in ihrem zweiten Powerplay an. Campbell nutzt den Verkehr von Cowley und hämmert das Spielgerät ins lange Eck.
Jetzt gibt es auch noch einen Ausschluss gegen die Donaustädter... Duquette trifft es wegen Spielverzögerung. Noch ein Treffer für die Ungarn sollte jetzt besser nicht fallen.
Erdely gibt den nächsten gefährlichen Schuss für die Ungarn ab, Cowley wehrt den Puck zur Seite ab. Fehervar hat das Momentum jetzt auf seiner Seite.
Cheek fährt so lange mit dem Puck herum, bis er eine geeignete Schussposition findet. Cowley kann nur raten, wo die Scheibe hinkommt und platziert sich goldrichtig.
Das Spiel der Wiener wirkt nun hektisch, viel läuft in Überzahl nicht zusammen. Messner darf wieder mitspielen.
Vey probiert es von seiner angestammten Powerplay-Position auf der linken Seite, Reijola macht den Save.
Die Caps haben aber nun die große Möglichkeit, in Überzahl auszugleichen. Messner wandert für einen Crosscheck in die Kühlbox.
Dieser Treffer behält seine Anerkennung als solcher. Die Ungarn führen mit 4:3 durch Kulmala, der einen Distanzschuss abfälscht.
Zum ersten Mal an diesem Abend geht Fehervar vermeintlich in Führung, der Treffer wird jedoch auf einen möglichen hohen Stock überprüft.
Der langjährige Caps-Verteidiger hindert Kuralt am Abschluss, indem er ihm die Scheibe abnimmt.
Die Mannschaften jagen wieder dem Puck nach!
Auch im zweiten Abschnitt passiert viel, langweilig ist es hier definitiv nicht. Kurz vor der Schlusssirene hämmert Gerlach den Puck nur knapp am Kasten vorbei.
Anders als am Mittwoch in Wien nutzen die Ungarn diesmal ihre Überzahlsituation. Messner trifft von der blauen Linie, Cowley ist die Sicht verstellt.
Es gibt das erste Powerplay für die Ungarn, weil die Caps kurz mit sechs Feldspielern auf dem Eis sind. Souch geht auf die Strafbank.
Preiser kann auf Reijola zulaufen, der Angreifer zieht nach innen und nutzt einen gegnerischen Verteidiger als Screen. Der Finne im Kasten der Ungarn pariert dennoch.
Kulmala stellt Cowley mit seinem Abschluss von der linken Seite aber vor keine Probleme. Aktuell haben die Caps das Spiel gut im Griff.
Der Defender scheitert zunächst an Reijola, in der nächsten Szene hat er nach Pass von Antonitsch das halbleere Tor vor sich, kann daraus aber nichts machen.
Macierzynski gelingt beinahe sein erster Treffer im Trikot der Caps, dem Vorarlberger ist der Torerfolg jedoch knapp nicht gegönnt. Wenig später findet auch Souch kein Vorbeikommen an Reijola.
Wieder packt Cowley einen wichtigen Save aus. Diesmal hält Hari seinen Schläger in einen Pass von Messner. Der Nordamerikaner behält bei dem Schuss aus kurzer Distanz aber die Oberhand.
Archibald hat im linken Bullykreis etwas Spielraum, der ehemalige Caps-Angreifer visiert das kurze Eck an. Cowley sichert den Puck im Nachfassen.
Horvath checkt Grégoire in die Bande bei den Spielerbänken. Der Verteidiger kassiert zwei Minuten für den Crosscheck und Grégoire - warum auch immer, wir können das nicht nachvollziehen - zwei Minuten für unsportliches Verhalten.
Der Österreicher blockt einen Versuch von Campbell an der blauen Linie. Die Caps können zwar nicht kontern, die Tat war aber trotzdem sehr wichtig.
Beinahe gleichen die Ungarn erneut aus. Der Puck bleibt nach einem Schuss kurz vor der Linie liegen, aber Gazzola wischt sie noch rechtzeitig weg.
Der Nordamerikaner im Kasten der Caps greift blitzschnell mit der Fanghand zu, als Ambrus von der rechten Seite abschließt.
Die Teams schenken sich auch im zweiten Abschnitt nichts, die Partie wird hart geführt.
Diesmal brauchen die Caps nur ein paar Sekunden für den nächsten Treffer! Souch schnappt sich das Spielgerät hinter dem Kasten von Reijola und spielt zurück in den Slot. Von dort trifft der heranrauschende Wallner zum 3:2!
Die Ungarn gleichen aus. Archibald verwertet einen Querpass von Kuralt - wenn wir es richtig gesehen haben - mit dem Eislaufschuh. Es war aber keine Kickbewegung dabei.
Fehervar lässt sich gerade einmal 15 Sekunden für den ersten Abschluss in diesem Abschnitt Zeit. Gerlach probiert es von der linken Seite, Cowley wehrt den Puck ab. Erdely bekommt beinahe den Rebound über die Linie. Kurz darauf hat Souch vor Reijola viel Platz und Zeit, der gegnerische Schlussmann ist aber noch zur Stelle.
Es wird wieder gespielt.
Die Caps führen nach 20 Minuten dank zwei Powerplay-Treffer durch Souch und Grégoire mit 2:1.
Kulmala versucht es aus spitzem Winkel, Cowley macht das kurze Eck zu.
Der Kanadier, der am Mittwoch seinen Premierentreffer erzielte, ist seinem zweiten Tor für die Caps sehr nahe - wenige Zentimeter fehlen bei seinem Schuss. Auf der anderen Seite pariert Cowley gegen Mihaly. Chancen- und ereignisarm ist dieses Drittel absolut nicht.
Vey bekommt den Puck mit der Backhand auf das Gehäuse, Reijola pariert. Der Finne ist Sekunden später auch bei einem Blueliner von Schnetzer zur Stelle.
Koschek wird von Horvath festgehalten und wehrt sich, weil er nicht weiterfahren kann. Die Schiedsrichter sehen darin übertriebene Härte beider Spieler.
Diesmal gehen die Caps wirklich wieder in Führung! Souch schießt die Scheibe einfach auf den Kasten und Reijola lässt sie nach vorne prallen. Grégoire verwertet den zweiten Rebound.
Im Gegenzug kommt Souch zu einer guten Möglichkeit, wird dabei aber von Erdely regelwidrig mit einem Haken behindert. Es gibt das nächste Powerplay für die Caps.
Die ungarischen Fans, die jetzt langsam aufwachen dürften, wollen den Führungstreffer ihrer Mannschaft sehen. Tatsächlich schaffen die Hausherren es, sich kurz festzusetzen. Erdely scheitert aber an Cowley.
Das Tor hält der Videoüberprüfung nicht Stand, es bleibt beim 1:1.
Kiss wird vor dem eigenen Kasten angeschossen und bleibt liegen, die Partie läuft aber weiter. In der Folge verlieren die Ungarn die Scheibe, Preiser schließt den Konter der Caps erfolgreich ab. Die Schiedsrichter überprüfen den Treffer wegen einer möglichen Torhüterbehinderung. Den ungarischen Fans passt das Tor natürlich ganz und gar nicht.
Souch spielt die Scheibe vor dem Kasten von Reijola quer, Grégoire bugsiert den Puck um Zentimeter am Tor vorbei.
Der Puck prallt nach einem Distanzschuss der Gastgeber an den Eislaufschuh von Kuralt. Dieser schaltet schnell und bringt die Scheibe auf das rechte Eck, Cowley ist aber auf dem Posten.
Im ersten Powerplay des heutigen Abends fallen zwei Treffer, allerdings nur einer für die Caps. Die Hausherren dürfen wieder zu fünft agieren.
Der Kanadier packt aus dem linken Bullykreis einen Onetimer aus, Reijola greift zu. Die Caps sind noch gute 30 Sekunden in Überzahl.
Es vergehen nur ein paar Sekunden, bis die Ungarn ausgleichen. Souch verliert die Scheibe im Mitteldrittel an Erdely, der Kapitän der Ungarn ist auf und davon und schiebt flach ein.
Kaum geschrieben, gehen die Caps in Überzahl in Führung! Nach einem schnellen Angriff und einem herrlichen Pass von Vey schießt Souch aus zentraler Position ein.
Bourque gibt zu Beginn der Überzahl einen guten Schuss ab. Danach verteidigen die Hausherren aber besser, die Caps müssen immer wieder von vorne aufbauen. Fast die Hälfte des Powerplays ist schon vorbei.
Kiss bekommt gleich vier Minuten aufgebrummt: zwei für einen Haken und zwei für einen Crosscheck. Damit haben die Caps ein vierminütiges Powerplay.
Antonitsch checkt Messner hinter dem Kasten des Ungarn in die Bande, kurz darauf revanchiert sich der ungarische Verteidiger mit einem Check an unserer #76. Die Schiedsrichter lassen die Partie weiterlaufen.
Hackl bringt den Puck aus der Halbdistanz auf den Kasten von Fehervar-Goalie Reijola, dieser meistert seine erste Aufgabe.
Messner zieht von der blauen Linie ab, Macierzynski wirft sich gleich einmal in die Schusslinie.
Und los geht's!
#31 Evan Cowley - #24 Simon Bourque, #26 Nate Kallen - #14 Kevin Macierzynski, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire
Die Hausherren werden einzeln auf das Eis gerufen und betreten es durch einen riesigen Teufelskopf. Die Unterstützung der ungarischen Fans, die wesentlich zahlreicher vertreten sein könnten, hält sich bis dato in Grenzen.
Die Caps gewannen neun ihrer letzten zwölf Partien, darunter die letzten beiden Auswärtsmatches in Klagenfurt (3:2 in der Overtime) und in Linz (4:1). Fehervar auf der anderen Seite war im selben Zeitraum nur zweimal erfolgreich.
Der US-Amerikaner verbuchte beim 5:1 drei Punkte, die sich aus einem Treffer und zwei Assists zusammensetzen. Auch Felix Koschek überzeugte am Mittwoch mit einem Tor und einem Assist, zudem verstellte er Fehervar-Goalie Rasmus Reijola beim 1:0 durch Marc-Olivier Duquette entscheidend die Sicht.
Die Wiener gewannen vier der fünf bisherigen Saisonduelle mit den Ungarn. Zuletzt legten sie eben am Mittwoch mit einem 5:1-Sieg in der Pre-Playoff-Serie vor. Im Grunddurchgang setzen sich die Donaustädter mit 6:3, 3:1 und 4:3 im Shooutout durch, nur Ende Dezember gab es eine 1:2-Niederlage in Szekesfehervar.
Never change a winning team! Große Änderungen hätte Head-Coach Kevin Constantine ohnehin nicht vornehmen können, denn nur der zuletzt erkrankt ausgefallene Sebastian Wraneschitz wurde für das heute Spiel rechtzeitig fit. Der Wiener fungiert heute aber nur als Back-up. Damit beginnt Evan Cowley erneut im Caps-Tor. Der 30-Jährige gewann seine letzten beiden Starts in Klagenfurt und gegen Fehérvár mit Fangquoten von je 93,1 Prozent bzw. 96,43 Prozent.
Um 19.15 Uhr sind die Vienna Capitals im zweiten Spiel der "Best of Three"-Pre-Playoff-Serie bei Hydro Fehérvár AV19 zu Gast. Das erste Spiel gewannen die Wiener überzeugend mit 5:1. Mit einem weiteren Erfolg würden die Donaustädter erstmal seit 2023 wieder das Viertelfinale erreichen. Sollten sowohl die Caps als auch der VSV in Linz gewinnen, würden noch heute die Viertelfinalpaarungen feststehen.