Es freut uns, dass unser Liveticker so gut ankommt. Schade, dass ihr in dieser Saison zum letzten Mal von uns gelesen habt. Wir melden uns in der kommenden Spielzeit wieder.
Das Spiel ist aus. Die Caps unterliegen Fehervar mit 0:1 und scheiden damit wie im Vorjahr in den Pre-Playoffs aus.
Die Wiener suchen die Lücken, aber die Gäste verstellen die Passwege. Es sind nur noch 39 Sekunden auf der Uhr.
Auch die Ungarn besprechen sich ein letztes Mal. Cowley bleibt auf der Bank, es geht noch 1:55 Minuten.
Die Scheibe springt mit etwas Glück zu Souch, der aus guter Position abziehen kann. Reijola bekommt gerade noch den Arm nach oben.
Cowley macht für einen sechsten Feldspieler Platz.
Nach einer weiteren Chance durch Souch, der den Puck volley aus der Luft nimmt, nehmen die Caps ihr Time-Out. 2:55 Minuten sind noch zu spielen.
Die Wiener spielen nur noch mit einem Verteidiger, sie setzen sich vor Reijola fest. Wallner sorgt mit zwei Distanzschüssen für Gefahr, aber das Tor bleibt aus.
Franklin spielt einen starken Querpass auf Souch, der Kanadier bringt die Scheibe aus kurzer Distanz aber einfach nicht im Kasten unter. Wenige Augenblicke später verhindert Cowley nach einem Solo von Nemeth den Zwei-Tore-Rückstand.
Wolf fasst sich aus der Distanz ein Herz und zieht ab, Reijola verhindert den Einschlag aber weiterhin.
Diesmal macht Kulmala nach einem Haken beinahe den zweiten Treffer für die Ungarn, der Nordamerikaner im Kasten der Caps reagiert jedoch mustergültig.
Erdley hat an der zweiten Stange mit der Rückhand die Möglichkeit auf das 2:0, Cowley wehrt den Puck nach vorne ab. Dieser ist kurz frei, Franklin schießt ihn aber aus der Gefahrenzone.
Es gibt einen Konter der Ungarn über Nemeth, der Cheek mitnimmt. Der Ungar spielt den Querpass auf Cheek, Cowley rettet die Caps aber vor einem höheren Rückstand.
Wieder sorgen Lanzinger und Koschek für Aufsehen, diesmal kann Lanzinger einen Pass von Koschek aus kurzer Distanz nicht verwerten. In der nächsten Aktion ist es dann erneut Koschek, der Reijola nicht besiegen kann.
Unsere #31 kickt die Scheibe nach einem Versuch von Richards mit den Pads aus der Gefahrenzone.
Lanzinger und Koschek sorgen für viel Wirbel, letzterer befördert den Puck mit seinem Onetimer ganz knapp neben den Kasten. Danach versuchen es auch noch Duquette und Lindner aus der Distanz, beide Male ist Reijola zur Stelle.
Antonitsch und Preiser finden aber in Reijola ihren Meister. Kurze Zeit später zeichnet sich Cowley gegen Messner, der von der blauen Linie schießt, aus.
Die Caps kommen etwas glücklich an die Scheibe und der US-Amerikaner hat auf der rechten Seite etwas Platz. Er hämmert die Scheibe aber deutlich am Kasten vorbei.
Es wird wieder gespielt!
Die Spieler drehen wieder ihre Runden auf dem Gefrorenen.
Die Caps drücken in diesem Abschnitt auf den Ausgleich, es bleibt jedoch beim knappen Rückstand. Damit steht uns ein sehr spannendes drittes Drittel bevor.
Die Caps stellen sich zwar flott auf, weil sie gut in ihre Powerplay-Formation finden, aber Souch und zweimal Hults vergeben die besten Möglichkeiten. Besonders jene von Hults wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe bringt die Caps dem Ausgleich näher, Reijola zeigt aber wieder eine gute Reaktion.
Es gibt das zweite Powerplay für die Caps in dieser Partie und wir hoffen stark, dass es diesmal anders verläuft. Andersen bekommt zwei Minuten für Beinstellen.
Der 20-Jährige kämpft sich über die linke Seite vor den Kasten und wird dabei stark von Horvath bedrängt. Trotzdem schafft er es, den Puck noch auf das Gehäuse zu bringen und Reijola zu einer Parade zu zwingen.
Horvath lässt einen wuchtigen Blueliner los, Cowley fischt die Scheibe mit der Hand herunter.
Der Verteidiger probiert es aus der Distanz, wieder ist bei Reijola Endstation.
Nach einem Gerangel an der Bande setzt sich Fehervar durch, Gerlach kann den Puck aber nicht über die Linie drücken. Im Gegenzug scheitern Koschek und Duquette an Reijola.
Die Wiener erarbeiten sich die nächste gute Chance. Nach einem Schuss von Schnetzer lässt Reijola die Scheibe prallen, Vey bekommt den Puck mit der Backhand aber nicht über die Linie. Stattdessen geht er wieder zurück in die Mitte, wo sich Franklin nicht entscheidend durchsetzen kann.
Schnetzer überlässt Vey den Puck im eigenen Drittel und der Caps-Kapitän setzt sich gegen zwei Ungarn durch, als er Souch bedient. Der beste Torschütze der Donaustädter scheitert aber erneut an Reijola.
Wallner und Macierzynski laufen einen Konter, unsere #9 entscheidet sich für den Schuss. Der ist nicht schlecht, aber Reijola hält seinen Kasten weiterhin sauber.
Franklin versucht es alleine über die rechte Seite, der gegnerische Schlussmann sichert den Puck.
Abgesehen von einem geblockten Duqeutte-Schuss tut sich aktuell nur wenig auf dem Eis. Es ist halt das alles entscheidende Spiel, kein Team möchte zu viel riskieren.
Duquette bedient Souch, aber der Kanadier trifft nur das Quergebälk! Die Caps ziehen das Tempo an.
Der junge Stürmer zündet den Turbo und packt aus vollem Lauf einen Hammer aus, Reijola lässt die Scheibe nach vorne prallen. Hults kommt zwar nach, erwischt den Puck aber nicht mehr.
Nach einem misslungenen Konter der Caps kann Gerlach abschließen, unsere #31 ist aber aufmerksam. Auf der anderen Seite findet Macierzynski aus spitzem Winkel kein Vorbeikommen an Reijola.
Und rein in den zweiten Abschnitt!
Die Spieler sind wieder auf dem Eis.
Die Wiener liegen nach 20 Minuten und einem Shorthander von Cheek mit 0:1 zurück.
Der Kanadier bekommt die Scheibe von hinter dem Kasten serviert und nimmt sie volley, Reijola verhindert das 1:1 jedoch. Danach gibt es die erste größere Meinungsverschiedenheit in diesem Spiel, aber die Traube löst sich schnell wieder auf.
Souch fährt nach Zuspiel von Duquette etwas mit der Scheibe spazieren und nimmt dann aus der Halbdistanz Maß. Der Puck verfehlt um Millimeter sein Ziel.
Zunächst verfehlt Kuralt den halbleeren Kasten aus der Drehung heraus, danach muss sich Cowley ordentlich bei einem Schuss von Kiss strecken.
Wieder schießt Schnetzer aus der Distanz, diesmal wird die Scheibe gleich zweimal abgefälscht. Am Ende springt sie in einem hohen Bogen auf Reijola zu, aber der Finne zeigt einen starken Reflex und fängt sie irgendwie noch herunter.
Schnetzer bringt den Puck von der blauen Linie auf den Kasten. Lanzinger stoppt die Scheibe und möchte sie sich zurechtlegen, schafft es aber nicht in der Kürze der Zeit.
Der Nordamerikaner im Kasten der Donaustädter packt den nächsten Save aus, als Kuralt die Scheibe zum langen Eck zirkelt. Cowley lässt sie in der Fanghand verschwinden.
In der ersten Hälfte des ersten Abschnitts gibt es kaum Gelegenheiten, auch wenn Archibald gerade aus der Halbdistanz an Cowley scheitert.
Kallen arbeitet sich über die rechte Seite vor den gegnerischen Kasten und legt in die Mitte Richtung Preiser ab. Der Stürmer erreicht den Puck aber gerade nicht und auch Antonitsch kommt einen Schritt zu spät.
Der Neuzugang aus Vorarlberg befördert das Spielgerät von der rechten Seite auf das kurze Eck, Fehervar-Goalie Reijola macht die Lücke zu.
Fehervar darf wieder mit fünf Feldspielern agieren.
Den Ungarn gelingt im zweiten Spiel in Folge ein Treffer in Unterzahl. Die Gäste kontern über Hari, Cheek verwertet den Querpass, indem er die Scheibe unter die Latte hämmert.
Nun ist der erste Ausschluss in dieser Partie amtlich. Einen Spieler zu viel auf dem Eis zu haben, dürfte wohl ein Trend sein... Archibald sitzt die Strafe ab.
Die Ungarn werden in Kürze mit einem Mann weniger auskommen müssen, die Caps sind bereits mit sechs Feldspielern unterwegs.
Ein Schuss von Erdely wird von den Caps geblockt, die Scheibe landet wieder bei Gerlach. Der Angreifer der Ungarn hat in der Mitte ein wenig Platz, Cowley ist aber erneut auf dem Posten.
Gerlach gibt nach 35 Sekunden den ersten Schuss der heutigen Partie ab - und zwar aus ganz spitzem Winkel. Für Cowley ist der Versuch eine leichte Übung.
Pre-Playoff-Spiel 3 hat soeben begonnen!
#31 Evan Cowley - #5 Dominic Hackl, #26 Nate Kallen - #14 Kevin Macierzynski, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire
Die Wiener betreten nacheinander das Gefrorene. Goalie Evan Cowley macht den Anfang, Kapitän Linden Vey kommt zum Schluss.
Randy Gazzola zog sich in Fehervar eine Oberkörperverletzung zu und wird für längere Zeit ausfallen. Mit Simon Bourque fehlt heute ein weiterer Offensiv-Verteidiger, der Kanadier wurde wegen eines Checks gegen den Kopf für ein Spiel gesperrt. Damit bilden Dominic Hackl und Nate Kallen das Verteidiger-Paar der ersten Linie. Die Stürmer-Reihen bleiben unangetastet. Scott Kosmachuk, Senna Peeters, Nelson Nogier, Marco Richter und Erik Kirchschläger fallen ebenfalls verletzungsbedingt aus, Lukas Zach-Kiesling ist überzählig. Im Tor beginnt erneut Evan Cowley. Maximilian Theirich ist als zusätzlicher Angreifer mit dabei.
Fehervar ist nicht gerade das auswärtsstärkste Team der win2day ICE Hockey League, die Ungarn verloren ihre letzten sieben Partien in der Fremde allesamt. Der letzte Auswärtssieg datiert vom 3. Jänner in Budapest. Der 6. Dezember war der letzte Tag, an dem unsere Gäste ein Match außerhalb Ungarns für sich entscheiden konnten (4:2 in Innsbruck).
Die Caps feierten in den vergangenen sieben Heimspielen sechs Erfolge. Nur einmal in den zehn Auftritten in der STEFFL Arena im Jahr 2026 verloren die Wiener bereits nach Ablauf der regulären Spielzeit. Zuletzt gewannen die Donaustädter mit 5:1 und 4:3 im Shootout gegen Fehervar.
Die Caps legten am Mittwoch mit einem 5:1-Heimerfolg gegen die Ungarn vor, am Freitag siegte Fehervar daheim mit 7:3. In den ersten beiden Partien der "Best-of-Three"-Serie fielen somit gleich 16 Tore. Damit hätten wohl auch nur die wenigsten gerechnet.
Für unsere Vienna Capitals geht es heute um alles: Gewinnen sie Pre-Playoff-Spiel 3 gegen Fehervar, stehen sie erstmals seit 2023 wieder im Viertelfinale, verlieren sie, ist die Saison beendet. Los geht's um 17:30 Uhr in der STEFFL Arena.