Wir freuen uns über euer Interesse, entschuldigen uns für den Ausfall des Tickers im ersten Drittel und wünschen euch noch einen schönen späten Nachmittag und Abend!
Am Mittwoch geht es für die Wiener nach Salzburg, Spielbeginn ist um 19:15 Uhr. Am Freitag gastieren die Caps in Ljubljana, auch diese Partie fängt um 19:15 Uhr an. Das letzte Spiel vor dem International Break bestreiten die Donaustädter dann zuhause. Am Sonntag, 1. November kommt der HC Bozen in die neuro.io arena (17:30 Uhr).
Bailen verhindert einmal mehr einen weiteren Gegentreffer, es bringt aber nichts mehr. Die Caps müssen sich dem Meister knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Es gibt letzte Anweisungen von Head-Coach Mike Stewart. Aufgrund eines Bullys in der Zone der Caps muss Reideborn kurz wieder in seinen Kasten, mittlerweile ist er aber wieder draußen.
Beinahe können die Gäste in den leeren Kasten einschießen, aber Bailen stellt sich selbst in das Gehäuse und verhindert mit seinen Kollegen irgendwie noch das 2:4 aus Sicht der Caps.
Reideborn macht für einen sechsten Feldspieler Platz.
Die Fans fordern natürlich den Ausgleich, auch den Spielern hat der Anschlusstreffer sichtlich Auftrieb gegeben. 3:12 Minuten sind noch zu absolvieren.
Und trotzdem verkürzen die Wiener erneut! Wieder schlägt die Scheibe nach einem Distanzschuss ein, diesmal kommt er von Bourque. Wieser greift noch hin, erwischt den Puck aber nicht mehr.
Die Caps tun sich in der Offensive nun schwer, die 99ers verteidigen konsequent.
Nach einem gefährlichen Abschluss von Vey aus dem Hinterhalt gibt es Strafen für beide Teams. Nogier kassiert zwei Minuten für unsportliches Verhalten, Huber für einen Haken.
... sind heute in die neuro.io arena gekommen. Das ist Bestwert in der aktuellen Saison!
Vey gewinnt ein Bully vor Wieser, der in die erste Linie aufgerückte Gersich schnappt sich den Puck und zieht ab. Am kurzen Eck gibt es aber kein Vorbeikommen am Goalie der 99ers.
Vielleicht eine Sekunde nach Grégoires Rückkehr bauen die Gäste ihren Vorsprung aus. Schiechl lenkt den Puck nach einem Querpass von Hora aus kurzer Distanz über die Linie.
Gegen Ende des Powerplays wird der amtierende Meister gefährlicher, unter anderem bei einem Distanzschuss von Hanus, den Reideborn sichert.
Beim Aufeinandertreffen der beiden verlieren beide ihr Spielgerät und streiten um das, das in der Nähe ist. Nogier nimmt Swaney den Schläger vehement wieder ab.
Hoher Stock ist offenbar eine Modestrafe. Auch Grégoire wird für dieses Vergehen auf die Strafbank beordert.
Ein leicht verdeckter Abschluss von Currie aus dem rechten Bullykreis ist dennoch leichte Beute für den Schweden.
Wieser kickt den Puck mit den Pads aus der Gefahrenzone. Im Gegenzug fängt Reideborn die Scheibe nach einem Abschluss von Lippitsch aus spitzem Winkel.
Lindner bringt den Puck von der blauen Linie auf das Tor, Wieser pariert, hält ihn aber nicht fest. Komarek will sich die Scheibe noch einmal zurechtlegen, ist aber ein bisschen zu langsam.
In den ersten beiden Minuten des letzten Abschnitts geht es ähnlich weiter wie bisher. Aktuell fehlen allerdings die Torchancen.
Es wird wieder gespielt!
Ein unterhaltsamer Mittelabschnitt endet 0:0, damit nehmen die Gäste einen Treffer Vorsprung auch in die zweite Pause mit.
Reiner schießt von der rechten Seite aus der Halbdistanz, Reideborn macht das kurze Eck zu und schnappt sich das Spielgerät.
Kromp hat auf der linken Seite etwas Platz, wird aber gestört und bringt nicht genug Druck hinter die Scheibe, sodass Wieser sie festhalten kann. Im Anschluss kommt es zu einem Gerangel vor dem Kasten des Goalies, bei dem Antonitsch ordentlich mitmischt.
Richter nimmt Roy sehenswert die Scheibe im Mitteldrittel ab, der anschließende Abschluss von Kosmachuk ist aber zu ungenau.
Grégoire versucht es aus kurzer Distanz aus der Drehung. Wieser ist zur Stelle und lässt Gersich auch keine Chance auf den Rebound.
Die Wiener laufen über Grégoire und Vey einen Konter, Ersterer entscheidet sich für den Abschluss, da ein Grazer den Passweg blockiert. Die Scheibe geht über das Tor.
Sämtliche Strafen sind abgesessen, beide Teams haben in dieser hektischen Phase wieder fünf Spieler zur Verfügung.
Der Kanadier setzt den Puck etwas zu weit nach links. Abschlüsse von Bourque und Lindner werden pariert.
Damit geht es jetzt für eineinhalb Minuten mit Vier-gegen-Vier weiter.
Wiederum 17 Sekunden später muss der nächste Caps-Crack in die Kühlbox. Es trifft Kosmachuk für einen hohen Stock.
20 Sekunden vor Kromps Rückkehr fasst Currie zwei Minuten für unsportliches Verhalten aus.
Die Wiener müssen wieder mit einem Mann weniger agieren, denn die Schiedsrichter schicken Kromp für einen hohen Stock raus.
Der Defender kommt bei einem Angriff mit nach vorne, findet aber kein Vorbeikommen an Wieser.
Die zweite Linie rund um Koschek, Komarek und Peeters macht ordentlich Wirbel vor Wieser, der Austro-Belgier verfehlt den Kasten mit seinem Abschluss aber knapp.
Stapelfeldt probiert es von der blauen Linie. Der Puck springt vor Reideborn blöd auf, aber der 34-Jährige stoppt ihn rechtzeitig.
Die Wiener überstehen ihre erste Unterzahl schadlos. Gefährlich wird es noch einmal, als Huber einen Querpass parallel zur Torlinie spielt, den aber alle verpassen.
... der Grazer lässt nicht lange auf sich warten. Reideborn ist beim Versuch von Swaney aus zentraler Position aufmerksam.
Es geht weiter, die Wiener sind noch 1:15 Minuten in Unterzahl.
Nach den ersten 20 Minuten geht es mit einem 2:1 für die Grazer in die Pause.
45 Sekunden vor der ersten Drittelpause müssen auch die Hausherren erstmals mit einem Mann weniger auskommen. Bourque holt sich zwei Minuten für einen Crosscheck ab.
Mit der nächsten Aktion ist es aber soweit, die Caps kommen bis auf einen Treffer heran! Die Wiener gewinnen das Anspiel vor Wieser, Bourque leitet die Scheibe an der blauen Linie auf Bailen weiter und der US-Amerikaner hämmert den Puck aus der Distanz unwiderstehlich ins Eck.
Nach einem tollen Pass von Wallner von hinter dem Kasten auf Kosmachuk gibt dieser der Scheibe noch sanft die entscheidende Richtung mit. Graz-Goalie Wieser ist aber auf dem Posten.
Aktuell geht es wieder schnell hin und her, beide Mannschaften kämpfen mit Ungenauigkeiten.
Aufgrund eines technischen Fehlers konnten wir in den letzten Minuten keine Einträge veröffentlichen. Die Kurzfassung: Die Caps münzten auch ihr zweites Powerplay nicht in einen Treffer um und die Grazer bauten ihren Vorsprung durch Kirchebner auf zwei Tore aus.
Beide Teams kommen zu ihren Chancen, die Partie ist weitestgehend offen. Reideborn pariert etwa gegen Currie aus kurzer Distanz. Auf der anderen Seite bringt Wallner keinen brauchbaren Pass an, als er sich im Laufduell mit einem Grazer durchsetzt.
Die Gäste machen Betrieb: Currie und Hora scheitern noch an Reideborn, aber dann trifft Lippitsch aus dem linken Bullykreis per Direktabnahme über die Schulter von Reideborn ins kurze Eck.
Die Wiener stellen sich zwar auf und drücken, brandgefährlich wird es im Powerplay allerdings nicht mehr.
Den Fans bleibt der Torschrei in der Kehle stecken, als Komarek den Puck per Onetimer ins Außennetz hämmert. Auf den ersten Blick hat es so ausgesehen, als wäre er drinnen gewesen.
Der erste Ausschluss betrifft die Gäste, womit die Caps das erste Powerplay haben. Lippitsch bekommt zwei Minuten für einen Stockschlag.
Die 99ers gewinnen ein Bully vor dem Kasten der Caps, Hora zieht sofort ab. Der Schwede im Tor der Wiener meistert seine erste Aufgabe souverän.
Nach einer kleinen Verzögerung - das Tor von Adam Reideborn musste noch einmal fixiert werden - geht es los.
#39 Adam Reideborn - #22 Ramón Schnetzer, #7 Nick Bailen - #10 Shane Gersich, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire
In der gut gefüllten neuro.io arena werden die Spieler von den Fans lautstark empfangen.
Aufgrund einer Oberkörperverletzung, die er am Mittwoch in Linz erlitten hatte, fällt Jakob Lilja aus. Seinen Platz in der ersten Linie übernimmt Shane Gersich. Felix Koschek und Senna Peeters rücken in die zweite Linie vor, Scott Kosmachuk in die dritte zurück. Sebastian Wraneschitz, Max Zimmermann, Raphael Wolf und Benjamin Lanzinger fehlen weiterhin. Backup von Adam Reideborn ist heute wieder Lennox Setzinger.
In der Tabelle trennen die Teams im Mittelfeld weiterhin nur wenige Punkte. Sowohl die Caps (12 Spiele) als auch die Grazer (13) halten bei 20 Zählern, wobei die Wiener damit auf Rang sechs und die 99ers auf dem siebten Platz liegen. Gleich viele Punkte hat auch der HC Milano, nur einen weniger Red Bull Salzburg.
Vor einem Monat, am 25. September, gastierten die Wiener auswärts in Graz und mussten sich knapp mit 2:3 in der Verlängerung geschlagen geben. Benjamin Lanzinger brachte die Wiener in der 11. Minute in Überzahl in Führung, die Grazer antworteten nur zwei Minuten später durch Paul Huber. Auch das 2:1 durch Jakob Lilja im letzten Drittel glichen die Steirer kurz darauf mit einem Powerplay-Treffer von Josh Currie aus. In der Overtime sicherte Nick Swaney den 99ers den Extrapunkt.
Mit stets tatkräftiger Unterstützung der Fans gewannen die Caps daheim vier ihrer fünf Partien, davon die letzten drei. Im Oktober gab es ein 4:0 gegen Innsbruck, ein 3:2 gegen den HC Pustertal und zuletzt ein 4:2 gegen die Pioneers Vorarlberg. Auf der anderen Seite entschieden die Graz99ers die Hälfte ihrer sechs Auswärtsspiele für sich. Auch die letzten beiden gegen Fehervar (3:2 nach Overtime) und den VSV (4:2) gingen an sie.
Am vergangenen Mittwoch unterlagen die Wiener den Black Wings Linz auswärts mit 1:4. Das war die erste Niederlage für die Caps nach zuvor drei Siegen in Folge. Auch die Steirer nehmen aus ihrer letzten Partie keine Punkte mit, sie verloren am Freitag mit 2:5 - und zwar ebenfalls den Black Wings.
Unsere Vienna Capitals bekommen es heute mit dem amtierenden Meister, den Graz99ers zu tun. Spielbeginn in der neuro.io arena ist bereits um 14:45 Uhr, ORF 1 überträgt die Partie live.