Ein Testspiel steht noch auf dem Programm, und zwar am Freitag auswärts gegen Liga-Konkurrenten Fehervar. Am 18. September starten die Wiener mit einer Auswärtspartie beim HC Bozen in die win2day ICE Hockey League.
Die Caps gewinnen mit 3:0 gegen Dukla Trencin, Goalie Adam Reideborn bleibt gleich bei seinem Debüt ohne Gegentreffer.
32 Sekunden vor dem Ende haben sich Gersich und Maruna noch etwas zu sagen. Die Schiedsrichter schicken beide für übertriebene Härte in die Kühlbox.
Diesmal finden die Caps kaum in ihre Powerplay-Formation, die Gäste halten sich zum ersten Mal in Unterzahl schadlos.
Viertes Powerplay = viertes Tor? Die Caps dürfen es jedenfalls wieder mit einem Mann mehr versuchen. Kudrna sitzt wegen Haltens draußen.
Der Schwede hat bei einem Versuch von Hrenak (vom Verteidiger, nicht vom Goalie 😉) aus der Distanz keine Schwierigkeiten, weil er den Puck rechtzeitig kommen sieht.
Der Verteidiger stellt seinen Körper in die Schussbahn, als Kupec abzieht.
Von den Gästen kommt offensiv nach wie vor nicht besonders viel, seit dem 3:0 geht es auf dem Eis auf und ab.
Fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe schlagen die Donaustädter erneut im Powerplay zu! Gersich schnappt sich den Puck nach einem missglückten Pass der Slowaken vor dem eigenen Tor und legt zurück auf Vey ab. Der Kapitän nimmt ein paar Schritte Anlauf und schießt, Lilja fälscht die Scheibe ins Tor ab.
Krajcovic fährt Grégoire im Slot um, der Kanadier bleibt kurz angeschlagen liegen. Der Slowake bekommt zwei Minuten für übertriebene Härte.
Der Kanadier packt an der blauen Linie den Onetimer aus, Hrenak lässt prallen, doch Lindner kann den Rebound akrobatisch nicht verwerten. Auch die nächsten Offensiv-Aktionen gehören den Caps: Grégoire scheitert aus dem Slot am gegnersichen Goalie, Steffler verzieht knapp.
Die Teams jagen wieder dem Puck hinterher.
Die Caps führen nach 40 Minuten nicht unverdient mit 2:0. Grégoire legt fünf Minuten vor der Pause in Überzahl nach.
Der Defender der Caps wird von Bourque bedient und schießt von der rechten Seite, kann Hrenak aber nicht überwinden.
Schon wieder brauchen die Caps nur wenige Sekunden im Powerplay. Bailen bringt den Puck in Richtung Tor, Grégoire positioniert sich goldrichtig und fälscht ihn mit dem Körper ins Netz ab.
Kudrna holt sich zwei Minuten für einen Stockschlag ab. Die Caps bekommen ihr zweites Powerplay an diesem Nachmittag.
Zunächst setzt Bailen den Puck aus der zweiten Reihe knapp neben die Stange, Sekunden später findet Gersich aus kurzer Distanz kein Vorbeikommen an Hrenak.
Die vier Minuten in Unterzahl sind vorbei, die Wiener verteidigen sehr clever.
Diesmal nimmt Kudrna die Scheibe direkt, Reideborn muss sich etwas strecken. Auf der anderen Seite kommt Kromp zu einer Chance in Unterzahl, bringt aber nicht genug Druck hinter das Spielgerät.
Abgesehen von einem Onetimer der Gäste, den Reideborn problemlos pariert, bringen sie (noch) nicht besonders viel in der Offensive zustande.
Antonitsch erwischt Krajc mit dem Schläger im Gesicht, der Stürmer muss sich auf dem Eis kurz anschauen lassen. Unsere #76 bekommt 2+2 Minuten für hohen Stock.
Bourque überlässt Wallner die Scheibe im linken Bullykreis, der Stürmer fackelt nicht lange. Hrenak ist aber auf dem Posten. Genauso wie gegen Peeters, der kurz darauf mit der Rückhand abzieht. Die Caps drängen auf den zweiten Treffer.
Nach Initiative von Bourque kombinieren sich die Caps mit wenigen Zügen vor den gegnerischen Kasten, am Ende kommt Vey aber nicht am Keeper von Dukla Trencin vorbei.
Der Schlussmann der Slowaken kann den Puck nach einer Schuss-Pass-Mischung von Wolf nicht festhalten, Koschek stochert nach. Die Mühe ist aber vergeblich, die Gäste klären die Situation.
Die Slowaken starten mit etwas mehr Energie in dieses Drittel und geben durch Lunter den ersten Torschuss ab. Der Puck wird noch abgefälscht und Reideborn ist zur Stelle.
Das erste Bully im zweiten Abschnitt ist gefallen.
Die Caps führen dank eines Powerplay-Treffers von Vey in der 6. Minute mit 1:0.
Der Keeper ist aufmerksam, als Kalis von außen in den Slot zieht und es mit der Backhand probiert.
Der junge Stürmer wird mit einem langen Pass von Peeters perfekt in Szene gesetzt und kann den Puck bei der Annahme gegen einen gegnerischen Verteidiger behaupten. Im Eins-gegen-Eins mit Hrenak zieht Koschek jedoch den Kürzeren, der Goalie pariert den Versuch aus kurzer Distanz.
Aktuell geht es hin und her, keine Mannschaft kann großartige Akzente in der Offensive setzen. So kann Koschek etwa einen Querpass von Grégoire nicht verwerten.
Die Unterzahl ist überstanden, es geht mit Fünf-gegen-Fünf weiter.
Kudrna nimmt den Puck von der rechten Seite volley, er springt von Reideborn berührt nach oben und landet an der Querlatte. Überhaupt machen die Gäste in diesem Powerplay viel Druck, der Schwede muss immer wieder eingreifen.
Mit Steffler wandert nun auch der erste Caps-Crack in die Kühlbox. Beinstellen ist der Grund dafür.
Wallner erhöht für die Wiener beinahe auf 2:0, sein Schuss von der linken Seite prallt aber hörbar vom Gestänge ab.
Die Slowaken geben durch Mikus einen gefährlichen Blueliner ab, die Scheibe wird abgefälscht und springt neben den Kasten. Auf der anderen Seite prüfen Peeters und Bailen Goalie Hrenak.
Die Wiener brauchen nur ein paar Sekunden, um in Überzahl in Führung zu gehen. Nach dem Bullygewinn zieht Gersich aus der Distanz ab, Hrenak lässt die Scheibe prallen und Vey staubt zum 1:0 ab.
Es gibt das erste Powerplay für die Caps. Kupec bekommt zwei Minuten für Halten.
Der Schwede im Kasten der Caps darf sich zum ersten Mal beweisen. Gegen Sop, der es aus kurzer Distanz probiert, ist er mühelos auf dem Posten.
Vey bedient Bailen nach einem schnellen Konter. Der Verteidiger kommt gut mit nach vorne, kann mit dem Querpass des Caps-Kapitäns aber nicht viel anfangen.
Die ersten beiden Minuten verstreichen ohne nennenswerte Möglichkeit, dann aber gibt Bailen einen gefährlichen Distanzschuss ab. Peeters fälscht die Scheibe ab, Dukla-Trencin-Goalie Hrenak ist noch mit dem Schoner dran.
Das Spiel hat begonnen!
#21 Adam Reideborn - #5 Dominic Hackl, #7 Nick Bailen - #15 Jakob Lilja, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire
In rund zwei Minuten geht es los.
Die Donaustädter reagierten auf die Ausfälle von Sebastian Wraneschitz und Max Zimmermann und verpflichteten Adam Reideborn bis Mitte Oktober. Der 34-jährige Schwede kam erst gestern in Wien an, wird aber heute von Beginn an das Tor hüten. Simon Bourque, Scott Kosmachuk und Senna Peeters sind zurück im Line-Up, Konstantin Komarek, Nelson Nogier und Ramón Schnetzer fehlen hingegen.
Das heutige Duell mit dem HK Dukla Trencin ist bereits das dritte in ebenso vielen Jahren. Im September 2024 siegten die Wiener mit 3:1, im August 2025 schlugen die Slowaken mit einem 4:2 zurück.
Bislang absolvierten die Wiener fünf Testspiele, die allesamt verloren gingen. Zuletzt, am Samstag, mussten sie sich knapp mit 4:5 gegen den Milano Hockey Club geschlagen geben. Nach der heutigen Partie steht am 11. September noch ein Auswärtsmatch bei Fehervar an, bevor es für die Caps am 18. September mit der win2day ICE Hockey League los geht.
Unsere Vienna Capitals bestreiten heute im Rahmen der Vorbereitung ihr einziges Testspiel in der STEFFL Arena. Gegner ist der slowakische Erstligist HK Dukla Trencin, Spielbeginn ist um 14 Uhr.